Coronavirus

Für die Bevölkerung

Weisungen des Bundesrates

Seit 11. Mai kann der Präsenzunterricht in den obligatorischen Schulen wieder stattfinden. Einkaufsläden, Märkte, Museen, Bibliotheken, Gastronomiebetriebe und Sportanlagen dürfen wieder öffnen – unter strikter Einhaltung von Schutzkonzepten.

Seit 27. April 2020 sind personenbezogene Dienstleistungen mit Körperkontakt, wie Coiffeur- und Kosmetiksalons und Tattoo-Studios gestattet. Geöffnet sind Einrichtungen zur Selbstbedienung wie Autowaschanlagen, Solarien oder Blumenfelder sowie Bau- und Gartenfachmärkte, einschliesslich Gärtnereien und Blumenläden.

Die Schweiz befindet sich noch immer in einer ausserordentlichen Lage. Die vom Bundesrat erlassenen Massnahmen werden nun aber etappenweise gelockert. Alle von der Lockerung betroffenen Einrichtungen müssen ein Schutzkonzept vorweisen und umsetzen. Die Hygiene- und Verlhaltensregeln müssen dabei alle befolgen können – Angestellte, Kunden und Kundinnen, Lehrpersonen, Schüler und Schülerinnen, Lernende, Sportler und Trainerinnen.

Verboten sind nach wie vor Ansammlungen von mehr als fünf Personen. Bei Versammlungen von unter fünf Personen ist gegenüber anderen Personen ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten.

Coronavirus: Lockerung der Massnahmen ab 11. Mai 2020
Coronavirus: Lockerung der Massnahmen ab 11. Mai 2020

Hygiene- und Verhaltensregeln: So schützen Sie sich und andere

Auch wenn der Bundesrat nun – unter strikter Einhaltung von Schutzkonzepten – die Massnahmen lockert: Das neue Coronavirus ist immer noch da. Wir müssen uns darauf einstellen, längere Zeit mit ihm zu leben. Um das Risiko einer erneuten starken Verbreitung zu reduzieren, sollten wir alle weiterhin konsequent die Hygiene- und Verhaltensregeln befolgen sowie unnötige Konakte vermeiden.

Wenn Sie älter als 65 Jahre oder erwachsen mit einer Vorerkrankung sind, vermeiden Sie Orte mit hohem, Personenaufkommen (zum Beispiel Bahnhöfe, öffentliche Verkehrsmittel) und Stosszeiten (zum Beispiel Einkaufen am Samstag, Pendelverkehr).

Das Ziel aller Massnahmen ist ...

  • die Ausbreitung zu stoppen, 
  • Personen mit erhöhtem Komplikationsrisiko (wie Personen über 65 Jahre, Personen mit Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, chronischen Atemwegserkrankungen, Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen, Krebs) zu schützen und 
  • die Spitalkapazitäten für schwere Erkrankungsfälle sicherzustellen. 
Coronavirus im Kanton Zürich: So schützen Sie sich und andere

Befolgen Sie diese Hygieneempfehlungen:

  • Gründlich Hände waschen
  • Hände schütteln vermeiden
  • Niesen und Husten nur ins Taschentuch oder in die Armbeuge
  • Taschentücher nur in geschlossenen Behältnissen entsorgen

Tragen Sie zur Verringerung der Ausbreitung bei:

  • Wenn immer möglich zuhause bleiben
  • Nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation
  • Engen Kontakt zu älteren oder chronisch kranken Personen vermeiden
  • Abstand halten – zum Beispiel ältere Menschen durch genügend Abstand schützen, beim Anstehen Abstand halten, bei Sitzungen Abstand halten

Was Sie tun müssen, wenn Sie an einer akuten Erkrankung leiden, welche durch das neue Coronavirus verursacht sein kann

Sie haben Symptome einer akuten Atemwegsinfektion (zum Beispiel Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit) mit oder ohne Fieber, Fiebergefühl oder Muskelschmerzen und/oder einen plötzlichen Verlust des Geruchs- und/oder Geschmacksinns, welche durch das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) verursacht sein kann. Isolieren Sie sich unverzüglich zu Hause, damit Sie andere Personen nicht anstecken und lassen Sie sich testen. Begeben Sie sich nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung in die Arztpraxis oder ein Testzentrum.

Die Dauer der Isolation ist abhängig vom Testergebnis. Bei einem positiven Testergebnis wird sich zudem die zuständige kantonale Stelle bei Ihnen melden und Ihnen weitere Informationen und Anweisungen geben. 

Was zu tun ist, wenn Sie engen Kontakt mit einer Person hatten, die positiv auf das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) getestet wurde

Sie hatten engen Kontakt mit einer am neuen Coronavirus erkrankten Person. Enger Kontakt heisst, dass Sie sich in der Nähe (Distanz von weniger als 2 Metern) einer infizierten Person während mehr als 15 Minuten ohne Schutz aufgehalten haben. War diese Person gleichzeitig ansteckend, dann müssen Sie sich für 10 Tage zu Hause in Quarantäne begeben. Die zuständige kantonale Stelle wird sich bei Ihnen melden und Ihnen weitere Informationen und Anweisungen geben. 

Besuchsregelung in Spitälern sowie Alters- und Pflegeheimen

Die Gesundheitsdirektion legt einheitliche Regeln fest, die für alle Organisationen verbindlich sind.

  • In Spitälern gilt ein generelles Besuchsverbot. Allen Personen ist es untersagt, Patientinnen und Patienten in einem Spital zu besuchen. Die Spitaldirektion kann für einzelne Patientengruppen in sachlich begründeten Fällen generell oder im Einzelfall Ausnahmen bewilligen (z. B. Eltern von Kindern, Partner von Gebärenden, Besucherinnen und Besucher von palliativen Patientinnen und Patienten, Besucherinnen und Besucher von Psychiatriepatientinnen und -patienten mit langer Aufenthaltsdauer in der Klinik). Dabei dürfen höchstens zwei Besucherinnen oder Besucher eine Patientin oder einen Patienten gleichzeitig besuchen. Die Spitaldirektion regelt das Nähere, insbesondere die maximale Besuchsdauer und die maximale Anzahl Besuche pro Tag.
  • In Alters- und Pflegeheimen wurde das Besuchsverbot am 30. April 2020 gelockert und in eine Besuchsregelung überführt. Unter Einhaltung von Hygiene- und Distanzvorschriften können die Heime speziell ausgewiesene Besucherzonen einrichten. Damit soll es Angehörigen und Freunden wieder möglich werden, die Bewohnerinnen und Bewohner in diesen Institutionen zu besuchen.

Soll ich eine Hygienemaske tragen?

Für die Bevölkerung ist die wichtigste und effektivste Massnahme zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen die Einhaltung der Hygiene- und Verhaltensregeln. 

Selbstverständlich steht es Ihnen aber frei, eine Maske zu tragen. Beachten Sie hierbei die richtige Verwendung von Gesichtsmasken gemäss Gebrauchsanweisung.

Wir empfehlen, dann eine Maske zu tragen, wenn Sie den Abstand von 2 Metern zu anderen Personen nicht einhalten können. Im öffentlichen Verkehr empfehlen wir dringend, in diesem Fall eine Maske zu tragen.

Es gilt, eine Maske zu tragen, wenn Sie eine Dienstleistung in Anspruch nehmen, bei welcher im Schutzkonzept der Branche das Maskentragen vorgeschrieben ist. 

 

Tipps und Links während Corona-Pandemie

Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich hat für Sie ausgewählte Angebote zusammengetragen, die Ihnen helfen sollen, bestmöglich durch diese aussergewöhnliche Zeit zu kommen:

Unterstützung – mit der Smartphone-App «Five up»

Das Schweizerische Rote Kreuz und die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft weisen auf die Freiwilligen-App «Five up» hin, mit der Privatpersonen die Möglichkeit haben, nachbarschaftliche Hilfe anzubieten und zu koordinieren.

Es besteht die Möglichkeit, z.B. nach «Ort» zu filtern; man sieht dann alle Angebote in der Nähe, z.B. Hilfe bei Besorgungen, Spaziergang mit Hund oder Kinderbetreuung.