Gesundheitsberufe

Bewilligungen & Merkblätter

Zulassungsbeschränkung für Zahnärztinnen und Zahnärzte

Seit 13. Dezember 2019 gilt im Kanton Zürich eine Zulassungsbeschränkung zur Tätigkeit zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung. Sie gilt grundsätzlich für Zahnärztinnen und Zahnärzte in Privatpraxen und Institutionen, die fachlich eigenverantwortlich, unter Aufsicht oder als 90-Tage-Dienstleister (fachlich eigenverantwortliche Tätigkeit während 90 Tagen pro Kalenderjahr) tätig sind.

Das untenstehende Merkblatt enthält weitere Informationen zum Anwendungsbereich der Zulassungsbeschränkung, insbesondere gibt es Aufschluss darüber, wer von der Zulassungsbeschränkung ausgenommen ist.

Informationen zum Vorgehen

Die selbstständige wie auch die unselbstständige Tätigkeit als Zahnarzt/Zahnärztin bedarf einer Bewilligung der Gesundheitsdirektion. In den zahnmedizinischen Berufen Zahnprothetiker/Zahnprothetikerin und Dentalhygieniker/Dentalhygienikerin ist nur die selbstständige Tätigkeit bewilligungspflichtig. Die untenstehenden Gesuchsvorlagen können heruntergeladen, ergänzt und zusammen mit den amtlich beglaubigten Beilagen der Gesundheitsdirektion eingereicht werden.

Bitte beachten Sie: Die Prozedur zur Erteilung einer Bewilligung ist kostenpflichtig und dauert bis zu 5 Wochen. Eine Arbeitsaufnahme vor dem Vorliegen einer Bewilligung ist nicht gestattet.

Selbstständige Berufsausübung

Die PDF-Dokumente können lokal gespeichert und elektronisch ausgefüllt werden.

Berufsgeheimnis (Entbindung der Schweigepflicht)

Zahnärztinnen und Zahnärzte und ihre Hilfspersonen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet (Berufsgeheimnis). Offenbaren sie ein Geheimnis, das ihnen infolge ihres Berufes anvertraut worden ist oder das sie in dessen Ausübung wahrgenommen haben, machen sie sich strafbar.

Die Pflicht zur Wahrung des Berufsgeheimnisses gilt grundsätzlich auch gegenüber beauftragten Dritten (z.B. externer Zahntechniker, Aerztekasse, Treuhänder, EDV-Provider u.a.) sowie Amtsstellen (z.B. Betreibungsamt, Polizei).

Normalerweise kann und wird der Patient seinen Behandler selber von der Schweigepflicht entbinden. Im Streit-/Inkassofall ist dies nicht immer möglich, weshalb eine Entbindung durch die gesundheitspolizeiliche Aufsichtsbehörde erfolgen kann. Die folgenden Formulare im PDF-Format können heruntergeladen, ergänzt und zusammen mit den Beilagen der Gesundheitsdirektion eingereicht werden.

Bitte beachten Sie: Die ganze Prozedur zur Erteilung einer Befreiung von der Schweigepflicht dauert in der Regel ca. 2 Wochen.