Behörden & Politik

Versorgungsforschung

Zürcher Versorgungsforschungspreis erstmals verliehen

Seit dem Start 2014 unterstützt die Gesundheitsdirektion Kanton Zürich das jährlich stattfindende Zürcher Forum für Versorgungsforschung.

Versorgungsforschung ist wichtig. Sie findet in der Schweiz - und damit auch im Kanton Zürich und vom Kanton Zürich aus - aber immer noch zu wenig Beachtung. Versorgungsforschung stellt rechtzeitig die richtigen Fragen. Sie befasst sich mit konkreten Anwendungssituationen. Sie erhebt Daten zum relevanten Umfeld. Sie hilft - etwas pointiert formuliert - auf der Suche nach der effizentesten und effektivsten Gesundheitsversorgung.

Lancierung des Zürcher Versorgungsforschungs-Preises

versorgungsforschungspreis

Die Gesundheitsdirektion will dazu beitragen, die Versorgungsforschung weiter aus dem Schatten ins Rampenlicht zu bringen und die Stakeholder im Gesundheitswesen zu verstärkter Forschungstätigkeit zu ermutigen - mit dem ersten Versorgungsforschungs-Preis des Kantons Zürich.

Prämiert werden innovative Ideen. Mit dem Preis wird deren Umsetzung gefördert. Die Preissumme beträgt 30'000 Franken.

Erste Preisträger gekürt und geehrt

Im Rahmen des 5. Zürcher Forums für Versorgungsforschung ist am Freitag, 6. Juli 2018, der Zürcher Versorgungsforschungspreis erstmals vergeben worden. Aus den Projekteingaben hat eine unabhängige Jury, bestehend aus je einer Vertretung der Patienteninteressen, der Wissenschaft und der Gesundheitsdirektion, einstimmig das Projekt «Familien von kritisch erkrankten Patient(inn)en unterstützen: Entwicklung, Einführung und Evaluation eines innovativen, pflegegeleiteten Unterstützungsangebots für Familien auf der Intensivstation», eine gemeinsame Eingabe des Zentrums für klinische Pflegewissenschaften und des Instituts für Intensivmedizin des Universitätsspitals Zürich, zum Sieger erkoren.

Verleihung Versorgungsforschungspreis 2018

Die Preisübergabe an des Team rund um Dr. Rahel Naef (Bild vorne Mitte) vom USZ fand durch Regierungspräsident Dr. Thomas Heiniger, Gesundheitsdirektor, statt (3. v. r.). (Bild: Peter Brandenberger, kongress-foto.ch)

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