Behörden & Politik

Spitalfinanzierung ab 2012

Zwei Männer in Anzügen diskutieren eine Statistik

 

 

 

 

 

 

 

Seit dem 1. Januar 2012 gilt gestützt auf das Krankenversicherungsgesetz (KVG) eine neue Spitalfinanzierung. Die stationären, akutsomatischen Behandlungen werden über eine fixe leistungsbezogene Pauschale pro Behandlungsfall, die sogenannte Baserate (SwissDRG) abgerechnet.

Die Tarife werden entweder von den Versicherern und den Leistungserbringern ausgehandelt und vom Regierungsrat genehmigt oder vom Regierungsrat hoheitlich festgelegt. An die Tarife bezahlt der Kanton Zürich zurzeit 55%.

Tarife und Referenztarife

Im Archiv sind frühere Versionen der Übersichten stationäre Tarife und der Referenztarife einsehbar.

Kantonaler Vergütungsanteil

Nach dem revidierten eidgenössischen Krankenversicherungsgesetz (KVG) teilen sich die Kantone und die Krankenversicherer die leistungsbezogenen Pauschalen in den Spitälern nach einem festen Schlüssel. Der Vergütungsanteil des Kantons beträgt ab dem Jahr 2017 mindestens 55 Prozent.

März 2017: Der Regierungsrat setzt den kantonalen Vergütungsanteil an den Fallpauschalen für die Kalenderjahre 2018 bis 2020 auf 55 Prozent fest (RRB Nr. 200/2017).

März 2014: Der Regierungsrat setzt den kantonalen Vergütungsanteil an den Fallpauschalen für das Kalenderjahr 2015 auf 51 Prozent, 2016 auf 53 Prozent und 2017 auf 55 Prozent fest (RRB Nr. 339/2014).

Subventionen

Zur Sicherstellung einer ausreichenden Gesundheitsversorgung kann der Kanton Subventionen an Zürcher Listenspitäler mit Betriebsstandort im Kanton gewähren. Gesetzesgrundlage ist Art. 11 Abs. 1 SPFG.